Garage richtig fotografieren: Mehr Anfragen mit besseren Bildern
Inserate mit aussagekräftigen Fotos werden deutlich häufiger angefragt als solche mit einem einzigen dunklen Handybild. Dabei braucht es keine teure Ausrüstung — nur etwas Vorbereitung und den richtigen Zeitpunkt.
Vorher aufräumen und ausleuchten
Räume die Garage so weit wie möglich leer. Interessenten sollen sich vorstellen können, wie ihr eigenes Fahrzeug dort steht — nicht deine alten Farbeimer sehen. Ein Besen über den Boden wirkt auf Fotos erstaunlich viel.
Fotografiere bei Tageslicht mit geöffnetem Tor und schalte zusätzlich die Innenbeleuchtung ein. Das reduziert harte Schatten und lässt den Raum größer wirken.
Die richtigen Perspektiven
Ein einzelnes Foto reicht nicht. Nimm mindestens vier auf: die Garage von außen mit Zufahrt, den Innenraum vom Tor aus, eine Aufnahme aus der hinteren Ecke Richtung Ausgang und ein Detail wie Steckdose, Tormechanik oder Regal.
Halte die Kamera etwa auf Brusthöhe und gerade — nach oben oder unten gekippte Aufnahmen lassen Wände stürzen und wirken unruhig. Das Foto der Zufahrt ist besonders wichtig, weil viele Mieter vor allem wissen wollen, wie gut sie hineinkommen.
- Außenansicht mit Zufahrt
- Innenraum vom Tor aus
- Blick aus der hinteren Ecke
- Details: Strom, Licht, Tormechanik
Ehrlich bleiben
Schönfärberei rächt sich spätestens bei der Besichtigung. Wenn die Zufahrt eng ist oder eine Ecke feucht, zeige es — dann kommen nur Interessenten, für die das in Ordnung ist, und du sparst dir Absagen.
Vermeide Weitwinkel-Effekte, die den Raum künstlich vergrößern. Wer vor Ort enttäuscht wird, sagt ab und hinterlässt im Zweifel eine schlechte Bewertung.
- Leergeräumt, bei Tageslicht und mit eingeschaltetem Licht fotografieren
- Mindestens vier Perspektiven inklusive Zufahrt zeigen
- Mängel offen zeigen statt kaschieren — das spart Absagen